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Der Heilige Kampf

Die „Gesellschaft Jesu“, wie die Jesuiten offiziell heißen, ist der größte Priesterorden der katholischen Kirche, doch keineswegs nur ein geistlicher Wohltätigkeitsverein: Seitdem Ignatius von Loyola den Orden im 16. Jahrhundert gegründet hat, wird ein „Heiliger Kampf“ ausgetragen, „zur größeren Ehre Gottes“ und zum Nutzen der katholischen Kirche. Heinz-Joachim Fischer beschreibt diesen jahrhundertelangen Einsatz der Jesuiten, die sich immer als „Sturmtrupp“ des Papstes verstanden, gegen die Gegner der Kirche und schildert ihre Versuche, den katholischen Glauben auf den verschiedenen Feldern und in den entferntesten Weltgegenden durchzusetzen. Die Erfolge wie die Niederlagen des Ordens werden bis in die Gegenwart nachgezeichnet.

Das geistliche Fundament des Ordens wird ebenso beschrieben wie seine materiellen Mittel, die Ausbildung und Erziehung des einzelnen Jesuiten ebenso wie die Führung und die Strukturen einer Organisation, die rund 25 000 Mitglieder in 110 Ländern der Erde zählt.