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Die Päpste und der Sex

Die Zukunft der päpstlichen Sexualmoral liegt im Schweigen.

Das ist das Ergebnis eines historischen Rückblicks. Denn Jahrhunderte lang kümmerte sich die Kirche Christi stets um Ehe und Familie, doch wenig um Penis und Vagina ihrer Gläubigen. Erst „jüngst“ wollten es die Päpste genau mit dem Sex wissen, Pius IX. mit einem Verbot der Kondome 1851, die Nachfolger immer beflissener, so Pius XI. 1930, oder Paul VI. 1968 mit der Enzyklika „Humanae vitae“ gegen Empfängnisregelung und Geburtenkontrolle. Die Verbote erwiesen sich nach einem Wort des Kardinals Ratzinger, nun Benedikts XVI., als „wenig hilfreich“; die Papstkirche geriet auf vielen Feldern der Sex-Moral in eine Sackgasse. Solche Verbote jedoch, die „nichts mehr nützen“, sollen nach einer Einsicht der Konzilsväter von Trient (1563) nicht wiederholt werden. Weil sich die Römische Kirche damit jetzt in innere Widersprüche verwickelt hat. Weil sie heutzutage so unnötige Widerstände gegen die christliche Lehre über Ehe und Familie vergrößert. Also künftig - Schweigen über Sex! Das ist der Ausblick dieses Buches.